pulmonaryhypertensionnews.com/news/uptra...en-pah-study/Uptravi verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern mit PAH: StudieEine zusätzliche Behandlung kann den Blutdruck in den Lungenarterien senken.
Uptravi
(Selexipag) kann laut einer Metaanalyse den Blutdruck in der Lunge von Kindern mit
pulmonaler arterieller Hypertonie
(PAH) senken und ihnen bei der Bewältigung körperlicher Aufgaben helfen. Allerdings sind weitere Langzeitstudien erforderlich, um diese Vorteile zu bestätigen.
Die Studie mit dem Titel „
Wirksamkeit und Verträglichkeit von Selexipag bei pädiatrischen Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie: Eine aktualisierte systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse
“ wurde von Forschern in Griechenland durchgeführt und in
der Fachzeitschrift Pediatric Cardiology veröffentlicht .Uptravi ahmt ein Molekül nach, das den Blutdruck reguliert.Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) entsteht durch die Verengung der Blutgefäße in der Lunge. Dadurch wird der Blutfluss erschwert und es kommt zu
Bluthochdruck
in den Lungenarterien, die das Blut vom Herzen zur Lunge transportieren. Mit der Zeit belastet der hohe Blutdruck die rechte Herzkammer und kann zu Komplikationen führen.Uptravi, vertrieben von
Johnson & Johnson
, ahmt Prostacyclin nach, ein natürlich vorkommendes Molekül, das den Blutdruck durch Erweiterung der Blutgefäße reguliert. Auch Uptravi erweitert die Blutgefäße, senkt so den abnormal hohen Blutdruck und lindert
die Symptome
.
Die Anwendung von Uptravi ist zugelassen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und das Risiko von Krankenhausaufenthalten zu verringern. Allerdings ist die Datenlage zur Anwendung von Uptravi bei Kindern mit PAH noch begrenzt. Die meisten bestehenden Studien an Kindern sind klein und weisen erhebliche Unterschiede auf.„Die orale Verabreichung, die längere Halbwertszeit und das selektive Wirkungsprofil machen es besonders attraktiv für die Langzeitbehandlung. Die Anwendung bei Kindern erfolgt jedoch außerhalb der zugelassenen Indikation, und die Evidenz ist weiterhin begrenzt“, schreiben die Forscher. „Dadurch bestehen wichtige Wissenslücken hinsichtlich der Verträglichkeit und des therapeutischen Nutzens bei pädiatrischen Patienten.“ Die Halbwertszeit bezeichnet die Zeit, in der die anfängliche Konzentration eines Wirkstoffs auf die Hälfte absinkt.