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Auch Patienten mit bronchopulmonaler Dysplasie profitieren von einer Lungentransplantation. Ihr Outcome ist ähnlich gut wie bei Menschen, die aus anderer Indikation eine neue Lunge erhalten.Patienten mit
bronchopulmonaler Dysplasie (BPD) profitieren von einer neuen
Lunge in ähnlicher Weise wie Menschen, die das Organ aus anderer Indikation transplantiert bekommen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um Dr. ALIA DANI vom Children’s Hospital Medical Center in Cincinnati in
einer Studie mit 65 Patienten. Knapp die Hälfte hatte ein neues Organ erhalten.Die BPD-Patienten auf der Warteliste waren im Schnitt wesentlicher jünger als Transplantationskandidaten aus anderer Indikation (21 vs. 57 Jahre), zudem benötigten sie öfter eine maschinelle Beatmung (23 % vs. 3,7 %). Auch die Einsekundenkapazität lag mit 17 % vs. 34 % des Sollwerts signifikant niedriger. Ungeachtet der Indikation waren die
Überlebenschancen der transplantierten Patienten ähnlich. Deshalb sollte man auch bei BPD-Patienten mit progredienter Verschlechterung der Atemfunktion den Eingriff erwägen, meinen die Studienautoren.Quelle: Dani A et al. Chest 2023; DOI:
10.1016/j.chest.2022.12.032
23.03.2023