SAUERSTOFF (O2) UND KONDESBILDUNG


Sauerstoff aus dem Konzentrator oder dem Flüssig-Sauerstoff-Tank ist sehr trocken, da naturgemäß kein Wasser drin sein kann. 
Damit er die Nase nicht austrocknet nimmt man Befeuchter. 

Dabei kann sich Kondenswasser bilden. Dieses kann Keimen einen Nährboden geben, da es kein Leben ohne Wasser gibt. 
Kondens-Bildung ist also zu vermeiden. Besonders aber, dass Tropfen des Kondenswassers in die Nasenbrille und damit in die Nase kommen. 


KONDENSWASSER IM SCHLAUCH
bildet sich immer dann, wenn der Schlauch kälter ist das die Wassertemperatur des Wassers im Befeuchter. 
Das liegt daran, dass wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kältere Luft. Was dann zu viel in der Luft ist, kondensiert an den kälteren Wänden des Schlauches. 

LÖSUNG:
Das Wasser im Befeuchter sollte genauso warm oder kälter sein, als die Bodentemperatur in Räumen durch die der Schlauch läuft und vor allem auch als das Schlafzimmer, das ja oft noch etwas kühler ist. 

WIE BEKOMMT MAN DAS HIN?

Wenn möglich den Sauerstoff in den Kühlsten Raum stellen.
Mann könnte z.B. den Sauerstofftank ins Schlafzimmer stellen, wenn das kühler ist als die anderen Wohnräume. 
Dabei ergibt sich aber das Problem, dass man dann das Blubbern hört und das assoziiert gleich auch Krankenhaus etc. - ich mag das nicht. 
Und ein Konzentrator würde einem eh den Schlaf rauben. 

Fein raus ist, wer eine Fußbodenheizung hat, dann ist der Boden immer wärmer als die Luft. 

Wenn man ein Zimmer hat, das an einen nicht-isolierten Keller grenzt kann es sein, dass der Boden deutlich kälter ist als die Raumluft. Dann kann man den Schlauch auch z.B. über Möbel, dicke Teppiche oder montierte Rollen, Wandhaken oder so führen um das Problem zu mindern. 

KONZENTRATOREN: 

Gerade bei Konzentratoren, die viel Leistung benötigen und somit den Raum in dem sie sich befinden auch mit aufheizen, ist das Wasser oft wärmer als die Umgebung, was das Problem gegenüber Flüssig-O2 deutlich verschärft. Hier sollte man versuchen durch Lüften (eh nötig) und nicht heizen, die Temperatur zu senken. Evtl. kann man dafür ein Gäste-WC verwenden oder so. 

Was könnte man noch tun?

Man kann z.B. den Befeuchter ans Ende des Verlängerungsschlauches montieren, sodass nur noch der kurze Schlauch der Nasenbrille mit befeuchtete Luft in Berührung kommt. 
Dazu habe ich mir eine Schalldämpferbox gebaut, in die ich einen Befeuchter montiert habe. Mit einem Griff kann man die Box dahin tragen, wo ist, z.B. ans Bett.
Alternativ kann man sich auch eine Kühlung für den Befeuchter konstruieren. (feuchtes Tuch, Kühlpad, Kühlelemente, etc..)

Ein Foto der "Blubberbox" folgt. 

WAS KANN MAN NOCH TUN?

Keine Lösung aber doch eine Sicherheitsmaßnahme, dass keine Wassertropfen in die Nasenbrille und somit in die Nase gelangen, ist eine sogenannte WASSERFALLE. 
(FOTO folgt) In der Wasserfalle sammeln sich die Wassertropfen, die durch den Schlauch in Richtung Nase wandern. 


RS